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Immanuelsgemeinde Stuttgart der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK)

Wie die Gemeinde in Stuttgart entstand

Die Anfänge der lutherischen Gemeinde gehen von Pforzheim/Sperlingshof aus als Missionsarbeit der Süddeutschen Freikirche. Diese schloss sich 1922 der Ev.Luth. Freikirche an.

Mit aus der Londoner Schwestergemeinde dazugekommenen Gliedern konnte am 22.8.1922 im Haus der Familie Seez in Untertürkheim die Immanuelsgemeinde gegründet werden. Die Gemeinde wuchs - außer durch Gottesdienste auch durch öffentliche Vorträge und rege Jugendarbeit - auf 110 Glieder im Jahr 1924. Als Predigtplätze gab es Stuttgart, Tübingen, Onolzheim und Ansbach i.B. Seit 1923 konnte der Kirchsaal der Reformierten Gemeinde in der Langestr. 51 bis zur Ausbombung 1944 mitbenutzt werden.

Die Zerstörung Stuttgarts brachte das Gemeindeleben fast zum Erliegen. Durch Zuzug vieler Flüchtlinge, besonders aus der Altlutherischen Kirche, konnte die Gemeinde nach dem Krieg wieder kontinuierlich wachsen. Sie versammelte sich im Gemeindehaus der Altpietistischen Gemeinschaft in der Furtbachstr. 16. 1955 wurde in der Schwarenbergstraße eine eigene Kirche mit Pfarrhaus gebaut.

Seit dem Zusammenschluss mehrerer Ev. luth. Freikirchen 1972 gehört die Gemeinde zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).

Zusätzliche Informationen

Ein Blick zurück auf die Zeit des Kirchbaus von Hans-Ulrich Schiel (PDF, 228KB)

Als Pfarrer dienten der Gemeinde

Wilhelm Oesch (1922-1934)
Friedrich Walter (1934-1939)
Gerhard Stallman (1939-1967)
Hartwig Körtje (1967-1982)
Lienhard Krüger (1982-2002)
Theodor Höhn (2003-2014)
Scott Morrison (seit 2017)